More than pretty knickers

… mehr als schöne Unterwäsche.
Für Männer und Frauen gleichermaßen interessant. ;-)

Text im Video:
Weißt du was in deiner Unterwäsche steckt?
18 kg CO2 von einem Paar Slips;
Jährlich werden 2 Milliarden Dollar für Pestizide im Baumwollanbau ausgegeben;
Weniger wie einen halben Penny Lohn für ein Paar Slips;
20ml giftige Bleiche und Farbstoffe, die chronische Atemkrankheiten hervorrufen;
20 000 Liter Wasser in einem Kilogramm Baumwolle;

Wenn du nicht weißt was in deiner Unterwäsche steckt, solltest du sie dann tragen?

Die Webseite gibt noch Hintergrundinformationen zum Film und zu den angesprochenen Fakten im Film.

zur Webseite: www.morethanprettyknickers.com

Kleider machen Leute beim Frauentag in Günzburg

KML_Frauentag_2009

Am 17. Oktober war der erste Teil von “Kleider machen Leute” in Günzburg anlässlich des Frauentages des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) zu sehen.

An die 500 Frauen nahmen an der Veranstaltung im Forum am Hofgarten Teil. Unter dem Titel „Einander in den Blick nehmen. Generationen – gemeinsam Zukunft gestalten“ wurden die Teilnehmerinnen vormittags von Fachvorträgen zum Thema informiert. Nachmittags wurde der Tag dann durch 23 verschiedene Workshops zum Thema abgerundet.

Link KDFB

Gentech Kurzfilm

Auch beim Baumwollanbau ist die Gentechnik eine nicht zu unterschätzende Problematik.  Etwa 40% der angebauten Baumwollsorten sind bereits genetisch manipuliert. Das heißt also, dass mehr wie jedes dritte T-Shirt aus genetisch modifizierter Baumwolle besteht. Ob man es glaubt oder nicht, wir tragen wohl zu einem großen Teil Gentechnik auf der Haut. Wer das nicht will, sollte beim Einkaufen kritisch nachfragen oder am Besten nur Biobaumwollkleidung tragen.

Befürworter der Gentechnik erwähnen die Erfolge wie Resistenzen gegen Schädlinge und Ertragssteigerungen. Ungewissheit besteht jedoch über die gesundheitlichen Folgen und Auswirkungen auf die freie Natur und den Menschen.

Zu diesem Themenkomplex hat Greenpeace einen kurzen Infofilm ins Netz gestellt. Weitere Infos dazu gibt es auch direkt bei Greenpeace.

RESET.to

Reset_Header

RESET ist eine deutschsprachige Informations und Aktionsplattform mit dem Ziel, das Interesse an einer  Nachhaltigen Entwicklung zu schärfen. Gleichzeitig sollen die über die Plattform gesammelten Spenden für verschiedenste Projekte möglichst effizient eingesetzt werden.

Die Internetseite lässt sich grob in zwei Bereiche aufteilen, den Informationsbereich und den Aktionsbereich.

Im Informationsbereich findet man zum Beispiel Nachrichten zum Thema, Videos und grundelegendes Wissen zum Thema Nachhaltigkeit. Hier sind schon mehr als 7000 Artikel zum Thema entstanden.

Im Aktionsbereich werden nachhaltige Projekte aus aller Welt vorgesetllt, die man aktiv unterstützen kann. Bis jetzt wurden 133 Projekte auf der Plattform vorgestellt. Desweiteren findet man beispielweise Tipps was man selbst im Alltag für mehr Nachhaltigkeit tun kann oder auch die passende RESET Aktivgruppe, wie etwa die Gruppen “Öko für Dummies” oder “Nachhaltig Arbeiten”.

Wer aktiv werden will, wird am besten selbst RESETTER und trägt aktiv zum Inhalt der Seite bei. Die Plattform bietet in dieser Hinsicht ein ausgezeichnetes Fundament für alle Engagierten.

Alle die’s interessiert. Hier selbst kucken. http://reset.to/

Parallelwelten

Radiohead: All I need

Der Schuh kann im Prinzip auch durch ein T-Shirt und viele andere Konsumgüter ersetzt werden.

Wikipedia: Kinderarbeit

365 Tage, ein Kleid: The Uniform Project.

The_Uniform_Project

Sheena Matheiken trägt seit vier Monaten  das gleiche Kleid. Sie und ihre Freundin Eliza Starbuck bezeichnen ihr gemeinsames Projekt selbst als eine Übung in Sachen nachhaltiger Mode. Denn wer jeden Tag das gleiche trägt, braucht keinen Kleiderschrank der aus allen Nähten platzt.

Matheiken hat sich jedoch auch zur Aufgabe gemacht, den Look des Kleides täglich neu zu erfinden. Dabei helfen ihr verschiedenste Accesoires wie Gürtel, Hüte, Schuhe, Schmuck und so weiter. Das besondere dabei ist, dass nahezu alle Accessoires  von den Besuchern der Seite und von Freunden gespendet werden. Einzelne Stücke kauft Matheiken noch  gebraucht bei ebay, Second-Hand Shops und Flohmärkten. Das Kleid selbst wurde von Eliza Starbuck entworfen, die besonderen Wert auf Haltbarkeit, Strapazierfähigkeit und Wandelbarkeit des Kleids gelegt hat.

Das individuelle Outfit eines jeden Tages kann man sich auf der Homepage des Uniform Projects in der Gallerie ansehen, kommentieren und bewerten.

Uniform_Project_Webseite

Hinter dem Projekt steckt jedoch noch mehr als der Beweis, dass man mit nur einem Kleidungsstück und viel Kreativität ein Jahr lang ein immer neues Outfit tragen kann. Denn die Initiatorinnen wollen mit dem Projekt Spenden für ein Schulprojekt in Indien sammeln. Der Erlös der Kampagne geht an die Akanksha Foundation, die sich dafür einsetzt, dass Kinder aus Slums eine Schule besuchen können. Mit den Spenden erhalten die Kinder vor Ort alles nötige für den Schulbesuch, wie eine Schuluniform und Arbeitsmaterialien. Seit Beginn des Projekts sind bereits über 10 000 US-Dollar gespendet worden!

Alle weiteren Infos unter:

www.theuniformproject.com

200 Gramm Baumwolle und seine Geschichte

Kristian Labusga hat sich in seiner Diplomarbeit an der Hochschule für Medien Stuttgart ebenfalls mit dem Thema der globalen Baumwollwirtschaft auseinandergesetzt. Er hat nur ein anderes Medium gewählt wie ich. Entstanden ist der gelungene Kurzfilm “rebel with a cause”. Darin erzählt er kurz und prägnant die vielfältigen Geschichten eines einfachen T-Shirts.

Für mehr Informationen der Link auf die Homepage des Films, hier kann man auch eine hochauflösende Version herunterladen. www.rebel-with-a-cause.de

Patagonia

Patagonia

Der Outdoor-Bekleidung Hersteller geht seit einigen Jahren einen äußerst innovativen, geradezu revolutionären Weg in der klassischen Bekleidungsherstellung. Während der gesamten Produktionskette wird darauf geachtet, dass die Umwelt so gering wie möglich belastet wird und soziale Standards eingehalten werden. Das californische Unternehmen unternimmt dafür verschiedenste Anstrengungen. Wenn man bedenkt, dass es sich zum Teil um hoch funktionale Bekleidung wie Regenjacken handelt, wird schnell klar, dass man hier nicht ohne weiteres umweltfreundlich produzieren kann.

Bestimmte Kleidungsbestandteile werden zum Besipiel aus recycelten Materialien hergestellt. Baumwollkleidung wie T-Shirts und Pullover werden zum Teil aus Biobaumwolle gefertigt. Besonders interessant sind die sogenannten “Footprint Chronicles” auf der Homepage von Patagonia.

Patagonia_footprint_chronicles

Hier wird für das jeweilige Produkt der virtuelle Energieverbrauch, die zurückgelegten Kilometer, die CO2 Emissionen wie auch der verursachte Müll während des Produktionsprozesses für das jeweilige Kleidungsstück erläutert. Außerdem findet man eine Art Bilanz des Kleidungsstückes bezüglich der Umweltverträglichkeit. Das Unternhemen selbst weist hierbei auf positive, wie auch auf negative Eigenschaften der Kleidung hin. Mehr über die Umwelt-Initiativen von Patagonia findet man hier.

Leider gibt es für Deutschland keinen eigenen Online-Store. Es existiert jedoch ein EU-Store. Patagonia findet man auch im Sortiment von vielen Outdoor-Läden, bzw. deren Online-Shops. Übrigens findet man bei Patagonia auch Basics, wie T-Shirts, Tops, Pullover und Hemden.

glore Imagefilm

Bei glore gibt es nicht nur tolle Kleidung (siehe vorheriger Artikel), sondern auch einen tollen Imagefilm. Entstanden ist der Film an der Nürnberger Ohm-Hochschule im Fach “Film & Animation” der Fakultät Design.

glore, globally responsible fashion

glore, globally responsible fashion

Wer denkt, dass bio und fair immer noch eine Niesche in der Modewelt ist, der hat recht. Aber in dieser kleinen Niesche findet man echte Perlen. So wie besipielsweise die Läden von “glore”. Was genau glore bedeutet kann man in der Unternehmensphilosophie nachlesen:

glore steht für globally responsible fashion: Wir bieten hochwertige Mode, die im Einklang mit Mensch und Natur hergestellt wird. glore führt internationale Labels, die sich durch schöne Styles ebenso auszeichnen wie durch Respekt vor den Menschen, die sie produzieren und Rücksicht gegenüber der Natur, die die Rohstoffe liefert.

glore stores gibt es in Nürnberg, München und Berlin. Wer hier gerade nicht in der Nähe wohnt, kann sich die Kleidung der über 30! Marken auch im Online Store ansehen und gleich bestellen. Vor allem findet man hier Klamotten jenseits vom Ökoschik… eben stylish und nachhaltig. Schöne Sachen, ein Besuch lohnt.

www.glore.de